Diskurse von Opferverbänden: Deutschland, Tschechien und die Slowakei im Vergleich
Forschungsprojekt der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission in Verbindung mit dem Collegium Carolinum
Projektzeitraum: Oktober 2007 – September 2011
Projektleitung: Prof. Dr. Martin Schulze Wessel, Collegium Carolinum
Träger: Beauftragter für Kultur und Medien der Bundesregierung / Europäisches Netzwerk Erinnerung und Solidarität
Opfer des Zweiten Weltkriegs forderten und fordern für das an ihnen begangene Unrecht gesellschaftliche Anerkennung, symbolische und / oder materielle "Wiedergutmachung", die Aufklärung der Verbrechen sowie eine Verurteilung der Täter.
"Diskurse von Opferverbänden" ist ein Projekt der Deutsch-Tschechischen und Deutsch-Slowakischen Historikerkommission, das in Verbindung mit dem Collegium Carolinum durchgeführt wird. Untersucht werden Opfergruppen des Zweiten Weltkriegs respektive ihre Verbände, die nach 1945 auf unterschiedliche Weise als Akteure aufgetreten sind und dabei ihre Erfahrungen zur Legitimationsgrundlage ihres Handelns gemacht haben. Mehr...
Forschungsprojekte
- K. Erik Franzen (Projektkoordination)
Heldenopfer/Opferhelden. Das Komitee der Antifaschistischen Widerstandkämpfer. Mehr... - Peter Hallama
Jüdische Repräsentationen des Holocaust in der Tschechoslowakei nach 1945. Mehr... - Václava Kutter Bubnová
Die NS-Opferverbände in der Tschechoslowakei und ihren Nachfolgestaaten seit 1989 bis heute. Vergleich zwischen Tschechischer Republik und der Slowakei. Mehr... - Katrin Schröder
Diskurse über NS-Zwangsarbeit in Tschechien und Polen von 1945 bis 2005. Mehr...

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